Wird im Qur`an das Kopftuch erwähnt?
Wird im Qur`an das Kopftuch erwähnt?
Gespeichert von am Mi., 11/05/2011 - 19:12
Liebe Leserin, lieber Leser,
obwohl seit 1400 Jahren Milliarden von Muslimen dieses Thema nie angezweifelt haben, wird es dennoch immer mal wieder angefochten. Oft kommen diese Einwände auch von Personen und Gruppen, die insgesamt einen kritischen Blick auf die Religion werfen wollen.
Und sage den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke senken und ihre Keuschheit wahren und ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, außer was (anständigerweise) sichtbar ist; und dass sie ihre „Ḫumr“ (Kopftücher) über ihren Brüste schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen sollen oder ihren Vätern oder den Vätern ihrer Ehegatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Ehegatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder ihren Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, oder Kindern, welche die Blöße der Frauen nicht beachten. Und sie sollen ihre Beine nicht so schwingen, dass Aufmerksamkeit auf ihre verborgene Zierde fällt. Und bekehrt euch zu Allah allzumal, o ihr Gläubigen, damit es euch wohlergehe. (24/31)
In dieser Sure wird der arabische Begriff „Ḫumr“ im Plural verwendet. Die gängige Übersetzung ist "Kopftuch" bzw. "Kopftücher". Die Behauptung, dass es sich nur um eine Tradition ohne religiösen Hintergrund handle, würde besagen, dass sowohl der Prophet Muhammed (s.a.s.) als auch alle Muslime bis jetzt den Islam falsch ausgelebt hätten und alle arabischen Wörterbücher fehlerhaft seien bzw. alle Araber ihre eigene Sprache nicht richtig beherrschen. Wenn im Arabischen gesagt werden möchte, dass der Verstand z.B. aufgrund von Alkoholgenuss beeinträchtigt ist, wird auch der Begriff "Ḫimār" also Singular für "Kopftuch" verwendet, weil es sich um die Verhüllung des Denkvermögens handelt.
So wie im Deutschen der Begriff Socke eine Bedeckung des Fußes kennzeichnet, obwohl die Bezeichnung Fuß im Wort Socke nicht enthalten ist, wird durch den arabischen Begriff „himar“ eine Bedeckung bezüglich des Kopfes gekennzeichnet.
*Quelle: Saîd b. Cübeyr (Ö. 95/713);
el-Kurtubî, XII, 153; Ibn Kesir, Muhtasar Tefsir, thk. M. Ali es-Sabünî, 7. baski, Beyrut 1402/1981, II, 600,Elmalili, Hak Dini, Ist. (t.y.), VI, 15.
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