Können wir unseren Zekat/Zakat/Almosensteuer den Erdbebenopfern geben?

Antwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Zakāt (Almosensteuer) ist ein obligatorischer Gottesdienst für die soziale Solidarität und die Deckung der Grundbedürfnisse der Menschen. In Zeiten großer Katastrophen wie Erdbeben ist es äußerst wichtig, den dringenden Bedarf der Gesellschaft zu decken. In solchen Fällen ist es möglich, zusätzlich zu anderen Spenden, die Linderung der Wunden durch Zakāt zu unterstützen, sofern die Bedingungen eingehalten werden. Im Heiligen Koran sind die Orte aufgeführt, an denen die Zakāt gegeben werden soll. Dementsprechend kann die Zakāt direkt oder über vertrauenswürdige Personen und Organisationen gezahlt werden, vorausgesetzt, sie wird an diejenigen abgegeben, denen sie im Einklang mit der Religion gegeben werden kann.

In Anbetracht der obigen Ausführungen sollte bei der Überweisung der Zakāt durch eine zwischengeschaltete Organisation besonders auf Folgendes geachtet werden:

a) Diese Organisation ist in jeder Hinsicht zuverlässig,

b) Diese Organisation verpflichtet sich ausdrücklich, als Vermittler zu fungieren und die gesamte Zakāt, die in Form von Geld- oder Sachleistungen gesammelt wird, direkt an die rechtmäßigen Eigentümer zu übermitteln,

c) Einzahlung der Zakāt auf das spezielle "Zakāt-Konto" der betreffenden Organisation.

Andererseits besteht das Konzept des Gebens und der Solidarität in unserer Religion nicht nur aus der Abgabe der Zakāt. Daher ist es ein Gebot unseres Glaubens, den Bedürftigen die Hand zu reichen und zu versuchen, ihre Wunden so weit wie möglich mit zusätzlichen Mitteln jenseits der sowieso verpflichtenden Zakāt zu heilen.

 

Fragen an den islam

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